Montag - Freitag
07:30h - 12.00h
14.00h - 18.00h
außer Mittwoch
nachmittag und
Freitag nachmittag
Hinweis:
Die zahnärztliche Chirurgie umfaßt operative Eingriffe in der Mundhöhle, die in der zahnärztlichen Praxis bei örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden. In den meisten Fällen ist eine Narkose nicht erforderlich. Bei besonders ängstlichen Patienten reicht in der Regel eine medikamentöse Ruhigstellung.
Ein paar Tipps zum richtigen Verhalten nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle und Zahnentfernungen:











Der verlagerte Weisheitszahn
Die Weisheitszähne haben meistens nicht ausreichend Platz, um regelrecht durchzubrechen; sie stehen schief und werden von einer Schleimhautkapuze überdeckt. Werden solche Weisheitszähne nicht rechtzeitig entfernt, entstehen Entzündungen, sog. Abszesse (Eiterung). Manchmal ist die Backe geschwollen. Um solche Komplikationen zu vermeiden, sollten die Weisheitszähne frühzeitig entfernt werden. Liegt der Weisheitszahn sehr ungünstig, erfolgt ein kleiner Schnitt und manchmal muß vom Kieferknochen etwas entfernt werden. Durch eine entsprechende Nachbehandlung, können Schmerzen nach dem Eingriff weitestgehend vermieden werden. Nach bereits 6 Tagen werden die Nähte entfernt.
Der verlagerte Eckzahn
Die Eckzähne können manchmal infolge einer ungünstigen Lage im Kiefer nicht regelrecht durchbrechen. Oft können solche verlagerten Eckzähne durch eine kieferorthopädische Behandlung in den Zahnbogen eingeordnet werden. Vorher muß der Eckzahn durch eine kleine Operation freigelegt werden.
Entzündete Wurzelspitzen
Erreicht ein kariöser Defekt bereits den "Zahnnerv" und wird keine <Wurzelbehandlung> durchgeführt, kann sich der Fäulnisprozeß bis zur Wurzelspitze ausbreiten. Durch eine Wurzelspitzenresektion können solche Zähne oft noch gerettet werden. Bei diesem Eingriff erfolgt ein Schnitt am Zahnfleisch, der Kieferknochen wird im Bereich der Wurzelspitze angebohrt und die Wurzelspitze entfernt. Da die Backe nach der Operation etwas anschwellen kann, ist eine Krankschreibung für ein paar Tage angezeigt. Starke Schmerzen bestehen in der Regel nicht. Nach 8 Tagen werden die Nähte entfernt
Kieferzysten
Werden Entzündungen an der Wurzelspitze nicht rechtzeitig behandelt, können sich Zysten ausbilden. Solche Zysten müssen operativ entfernt werden, da sie - oft unbemerkt - im Laufe der Jahre größer werden und zu erheblichen Komplikationen führen können. Das operative Vorgehen ist ähnlich wie bei der Wurzelspitzenresektion.
Kieferzysten
Werden Entzündungen an der Wurzelspitze nicht rechtzeitig behandelt, können sich Zysten ausbilden. Solche Zysten müssen operativ entfernt werden, da sie - oft unbemerkt - im Laufe der Jahre größer werden und zu erheblichen Komplikationen führen können. Das operative Vorgehen ist ähnlich wie bei der Wurzelspitzenresektion.
Fortgeschrittene Parodontitis
Ist eine Parodontose schon weit fortgeschritten, kann durch spezielle Operationstechniken der erkrankte Zahn manchmal erhalten werden. Ist bei den hinteren Backenzähnen nur eine Wurzelhälfte erkrankt, so kann durch eine Hemisektion die gesunde Wurzel-
hälfte erhalten werden.
<weitere Infos zu zahnerhaltenden Operationen bei Parodontose>
Knochenwülste
Hier handelt es sich Knochenwucherungen, meistens an der Innenseite des Unterkiefers. Sie sind harmlos, sollten dennoch entfernt werden, da sie im Laufe von Jahren den Mundboden erheblich einengen können.
Prothesendruckstellen
Sie entstehen durch schlecht sitzende Prothesen. Wichtig ist eine rechtzeitige Korrektur der Prothese, da sie nicht nur Schmerzen bereiten, sondern auch in ein bösartiges Geschwür (Krebs) entarten können. Auch beim zahnlosen Patienten ist daher eine regelmäßige zahnärztliche Inspektion der Mundschleimhaut sehr wichtig.
Geschwülste
Dies sind Gewebswucherungen. Sie können gut- und bösartig sein. Eine zahnärztliche Untersuchung ist also wichtig. Meistens sollten sie entfernt und durch einen Spezialisten histologisch untersucht werden, um eine exakte Diagnose zu stellen.
Schleimhautwucherungen (Schlotterkamm)
Durch "wacklige" Prothesen bilden sich im Oberkiefer Schleimhautverdickungen. Ihre Entfernung führt wieder zu einem besseren Prothesenhalt.
Flacher Mundvorhof
Bei älteren Prothesenträgern wird der Kieferkamm im Laufe der Jahre allmählich flacher. Die Folge ist eine Abflachung des Mundvorhofes mit zunehmender Beeinträchtigung des Prothesenhaltes. Durch eine ambulante Operation - Mundvorhofplastik - wird der Mundvorhof vertieft und der Sitz der Prothese verbessert. Nach abgeschlossener Wundheilung muß der Zahnersatz durch eine Unterfütterung dem Kiefer neu angepaßt werden. Ist ein befriedigender Prothesenhalt nicht mehr herzustellen, kann die Prothese durch <Implantate> stabilisiert werden
<weitere Infos zur zahnärtzlichen Chirurgie>